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5 Fragen an Achim Quaken von eFrexx

Das Startup der Woche - eFrexx

Achim Quaken ist Geschäftsführer von eFrexx, einer Cloud-basierten Order-Plattform für Transportdienstleistungen. Wir haben ihm ein paar Fragen zum Werdegang seines Startups gestellt und wollten wissen, was er als Nächstes plant.

Erzähl uns was über Dein Startup. Wer seid ihr und was macht ihr?

eFrexx ist ein Ausschreibungsportal für Transportdienstleistungen, das sich an international operierende Logistikunternehmen richtet und die Bereiche See-, Luft- und Landtransport umfasst – Warentransporte via Binnenschiff, Bahn aber auch Lagerkapazitäten kommen in Kürze hinzu. Neben herkömmlichen Transporten sind dabei sowohl Kühl-, als auch Wert- und Gefahrguttransporte möglich. Unser Angebot richtet sich hierbei an Kunden, die Waren mit Frachtkosten in Höhevon mindestens 200.000 Euro pro Jahr bewegen lassen möchten. Ihnen stellen wir dabei – im Gegensatz zu anderen Anbietern – ein „individualisiertes Portal“ in seiner CI und einer eigenen unverwechselbare URL zur Verfügung.

Der eigentliche Prozess ist relativ simpel: Zunächst stellt ein Versender eine Anfrage ins Portal. Im zweiten Schritt lädt er geeignete Transporteure gemäß ihres Profils zu einer sogenannten „reverse auction“ ein. Am Ende der Auktion entscheidet der Versender, wer von den teilnehmenden Transporteuren den Auftrag erhält. Fertig!

Versender profitieren dabei von einer durchschnittlichen Ersparnis von rund 20 Prozent. Im Gegenzug zahlen sie entweder eine monatliche Flatrate oder einen prozentualen Anteil nach Transportvolumen. Transporteuren wiederum ermöglicht eFrexx eine bessere Datenqualität der Ausschreibungen, die den kostspieligen Bearbeitungsaufwand für sie erheblich minimiert. Zudem profitieren sie mittels eines eigenen Profils in unserer Datenbank von einer besseren Auffindbarkeit und somit von mehr Auftragsangeboten.

Hinter eFrexx steht ein Team „alter Hasen“ vor allem aus den Bereichen Logistik und IT, die zum Teil seit mehr als 30 Jahren in der jeweiligen Branche sind. Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen sind wir alle wild entschlossen, Verbesserungen für den Markt zur Verfügung zu stellen.

Was hat Dich zur Startup-Gründung motiviert und was hat Dein Umfeld gesagt?

Wir haben gesehen, dass Frachtbörsen bislang fast ausschließlich nur den Landverkehr abdecken – den See- und Luftfrachtbereich dagegen kaum. Dabei schlummert hier ein gewaltiges Potential. So beträgt das Seefracht-Volumen von und nach Deutschland rund 297 Mio. Tonnen, während es bei der Luftfracht etwa 4,5 Mio. Tonnen sind. Weltweit geht es gar um bis zu 9.840 Mio. Tonnen zur See und um rund 40,2 Mio. Tonnen Luftfracht. Dieses Potential wollen wir mit eFrexx ausschöpfen. Das kommt nicht nur bei den Versendern und Transporteuren, mit denen wir in Kontakt stehen, gut an. Auch unser privates Umfeld hat durchweg positiv reagiert – auch, weil eFrexx nicht unsere erste Firmengründung ist, sondern wir alle bereits Erfahrung damit haben, ein Unternehmen aufzubauen.

Wie hat sich Dein Startup seit der Gründung entwickelt?

Da wir erst im Juli eingetragen wurden, gibt es noch keine Umsatzzahlen. Aber unser Telemarketing ist sehr gut gestartet und bringt uns nahezu täglich neue Interessenten und Präsentationstermine. Erste Neukunden haben aber auch schon zugesagt. Zudem haben wir inzwischen eine erste Niederlassung in Hamburg an den Start gebracht und erste Franchisenehmer in der EU stehen in den Startlöchern. Entsprechend sind wir mehr als zufrieden.

Wieviel Geld benötigt Dein Startup von StartMark und wofür?

In einer ersten Runde (2019/2020) geht es uns vornehmlich um die Akquisition von Neukunden und die Weiterentwicklung der Software. In unserem Businessplan haben wir dafür rund 200.000 Euro eingeplant. Um den internationalen Vertrieb und ein umfassendes Marketing auf den Weg zu bringen, setzen wir neben StartMark auch auf eine zweite Finanzierungsrunde.

Wo willst Du mit Deinem Startup hin?

In den nächsten fünf Jahren wollen wir in bis zu 50 Länder mit bedeutendem Im- und Exportvolumen expandieren und dadurch zu einem der größten Ausschreibungsportale für internationale Transportdienstleistungen zur See, Luft und Land aufsteigen. Wir sind dabei aber nicht so vermessen zu glauben, dass wir wüssten, wie in Frankreich, Spanien, in der arabischen Welt oder in Fernost „das Business läuft“. Das wissen vor Ort ansässige Unternehmen besser. Wir werden daher nicht in eigene internationale Niederlassungen investieren, sondern auf ein Franchisemodell setzen. Dafür suchen wir Unternehmen, die jeweils vor Ort Transportdienstleistungen ausschreiben.

 

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